Samoa – auf einen Blick

SAMOA - AUF EINEN BLICK

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Samoa, bekannt für seine traumhaften Strände und kristallklares Wasser entspricht einem wahrgewordenem Südseetraum. Die Inselgruppe inmitten Polynesiens liegt nordöstlich von Fidschi und besteht aus 10 Inseln, von denen 6 bewohnt sind. Die größeren Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Die beiden Hauptinseln sind Savai`i und Upolo, auf welcher sich die Hauptstadt Apia und der internationale Flughafen befindet. Upolo ist die am dichtesten besiedelte Insel Samoas, während Savai`i eine der größten Inseln des Südpazifiks ist.

Neben traumhaften Sandstränden und glasklarem, türkisem Wasser mit vorgelagerten Riffen, ist das Zentrum der Inseln geprägt durch Gebirge mit Schluchten und Wasserfällen und einem üppigen Regenwald.

Samoa erlangte 1962 seine Unabhängigkeit von Neuseeland und ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Amerikanisch-Samoa liegt östlich der Samoainseln und ist seit 1929 ein Außengebiet der Vereinigten Staaten.


Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Samoa und einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Allerdings müssen sie neben einem gültigen Reisepass bestimmte Einreisebedingungen bezüglich der Finanzierung des Aufenthaltes erfüllen. Nähere Informationen hierzu befinden sich auf der Website des Auswärtigen Amtes.


beste Reisezeit Samoa

Das Klima Samoas ist aufgrund der Nähe zum Äquator tropisch mit Temperaturen die das ganze Jahr über im Durchschnitt zwischen 22-30°C liegen. Die Luftfeuchtigkeit ist mit rund 75 % ganzjährig hoch.  

Die Trockenzeit, welche auch gleichzeitig die beste Reisezeit ist, geht von Mai bis Oktober. Während dieser Zeit ist es recht sonnig und angenehm. Die Regenzeit dauert von November bis April und ist gekennzeichnet durch häufige Niederschläge und schwüle Temperaturen.


Verkehrsmittel

Das beste Verkehrsmittel, um die Inseln zu erkunden ist neben dem Mopped der Bus. Die Reise in einem der farbenfrohen Busse, welche an Trucks aus einem alten amerikanischen Kinofilm erinnern, sind ein absolutes Must-Do. Sie bieten auch Gelegenheit mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen und etwas mehr von der Kultur des Landes mitzuerleben.


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Moppeds sind ebenfalls eine gute Idee um auf eigene Faust die Inseln zu erkunden. Allerdings sind die Straßen, insbesondere im Landesinneren häufig sehr schwer befahrbar, da es sich meist um Schotterstraßen handelt und diese zum Teil recht steil sind.

Eine gute Alternative zu Moppeds sind Mietautos oder Hitchhiken.

Die Fährverbindung zwischen den einzelnen Inseln ist sehr gut.


Sicherheit

Die Bevölkerung Samoas ist sehr herzlich und gastfreundlich. Wertsachen sollten trotzdem nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.


Kosten/ Budget

Die Anreise nach Samoa ist recht zeitaufwändig und teuer, außer man reist aus einem der umliegenden Inselstaaten, Neuseeland oder Australien an. Vor Ort gibt es bezüglich der Unterkünfte recht starke Preisunterschiede. Wenn man auf Luxusresorts verzichtet und stattdessen in einem der Bungalows direkt am Strand übernachtet, ist das Leben recht günstig. Eine Alternative bieten Homestays und Hostels.


Sehenswürdigkeiten Samoa

Reisende sollten auf Samoa tatsächlich der Sonntagsmesse einen Besuch abstatten. Der Großteil der Bevölkerung ist christlich und während der Messen kommt das ganze Dorf in der Kirchen zusammen. Neben Gebeten wird hier gesungen, getanzt und der Priester lehrt über den Umgang mit aktuellen Problemen der Bevölkerung.

Ein weiteres Must-See ist der Besuch von Markthallen, in denen alles verkauft wird über Sarongs und bunte Stoffe, selbstgemachte Produkte, Obst, Gemüse, Fisch und lokalen Gerichten die auf Bananenblättern oder in Kokosnüssen serviert werden.


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Eine Übernachtung in den kleinen Bungalows direkt am Strand ist ebenfalls ein Erlebnis, welches man nicht missen sollte.


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Auf Savaiì sollte man die Alofaaga Blowholes an der Süd-Westküste besuchen. Von hier aus bietet es sich an, zu den Afu-A-Au Wasserfällen weiterzufahren, welche ebenfalls in der Nähe der Hauptstraße liegen und sich in den Pools der Wasserfälle inmitten des Regenwaldes zu erfrischen.  

Bei dem To Sua Ocean Trench auf der Insel Upolu handelt sich um einen außergewöhnlichen, kristallklaren Außenswimmingpool inmitten des Dschungels. „To Sua“ bedeutet so viel wie „Großes Loch“, wobei dieser Ausdruck maßlos untertrieben ist. Der Pool in der Nähe von dem Ort Lotofago entstand, da sich das Meer durch einen Tunnel im Lavagestein gebahnt und dadurch ein ca. 30 Meter tiefes Loch ausgewaschen hat. Durch eine Leiter kann man den türkisfarbenen Pool mit seinem glasklaren Wasser und kleinen tropischen Fischen erreichen. Anschließend lohnt es sich ein wenig in den Gärten um den Pool herum spazieren zu gehen.

Samoa bietet hervorragende Spots, um vom Strand aus Schnorcheln zu gehen. Auch sollte man nicht auf einen Tauchgang verzichten.