Fidschi – auf einen Blick

fidschi -Auf einen blick

48875CF9 F0F5 4014 8C31 7A1578DA34A3 1 Der Reiseblog für allein reisende FrauenBunte Korallenriffe, weiße Sandstrände, die freund-lichsten Menschen der Welt – Willkommen auf den Fidschi-Inseln! Egal ob Sonnenanbeter oder Aben-teurer, hier kommt jeder auf seine Kosten!

Das Erste, was man bei Ankunft in Fidschi zu sehen und hören bekommt, wenn man aus dem Flugzeug steigt, sind freundliche Fidschianer, welche in traditioneller Kleidung den Passagieren jedes landendenden Flugzeugs ein Willkom-mensständchen halten. Gleich darauf wird man mit den Worten Bula! begrüßt, was ein Willkommensgruß ist und neben Hallo auch Gesundheit und Willkommen bedeutet und somit die gastfreundliche und herzliche Lebenseinstellung der Fidschianer beschreibt. Nicht umsonst heißt es, dass die Fidschianer die freundlichsten Menschen der Welt sind.

Die Republik Fidschi ist ein Inselstaat, der im Südpazifik nördlich von Neuseeland und östlich von Australien liegt. Fidschi besteht aus über 300 Inseln, von denen 110 bewohnt sind. Die zwei größten Inseln heißen Viti Levu und Vanua Levu und machen flächenmäßig insgesamt 90 % des Landes aus. Der Großteil der Inseln ist vulkanischen Ursprungs, wobei einige der kleineren Inseln Atolle sind, also aus Korallenriffen entstandene Inseln. 

Grade in Küstennähe befinden sich Mangrovenwälder. Das Zentrum der Inseln besteht insbesondere aus Regenwald. 

Der Großteil der Bevölkerung ist fijianischen Ursprungs und lebt größtenteils auf Viti Levu und den kleineren, umliegenden Inseln. Schätzungsweise 37 % der Bevölkerung ist indisch und lebt insbesondere auf den beiden Hauptinseln. 

Abel Tasman sichtete den Inselstaat erstmals im Jahr 1643. 1774 wurde Fidschi von James Cook besucht und 1827 von dem französischen Entdecker und Seefahrer Jules Dumont d´Urville erforscht. 

1874 wurde Fidschi Teil der englischen Kronkolonie und britische und australische Firmen rekrutierten indische Arbeitskräfte für den Zuckerrohr-Anbau auf die Fidschi-Inseln. 1970 erlangte Fidschi seine Unabhängigkeit und wurde Mitglied der vereinten Nationen. Nach mehreren Militärputschen wurde die Republik im September 2009 aus der Mitgliedschaft des Commonwealth of Nations suspendiert. 

 

 

Beste Reisezeit Fidschi-Inseln 

Die beste Reisezeit für die Fidschi-Inseln ist normalerweise während der Trockenzeit, die von Mai bis Oktober anhält. Während dieser Zeit herrscht ein angenehmes, warmes Klima mit niedriger Luftfeuchtigkeit und wenig Regen. Die Temperaturen liegen durchschnittlich zwischen 25°C und 30°C. Die Monate Juli und August sind bei Reisenden besonders beliebt, da diese die sonnigsten Monate sind. 

Während der Nebensaison von November bis April herrscht zwar Regenzeit, jedoch hat diese den Vorteil, dass die Inseln weniger überlaufen sind und die Preise für Unterkünfte tendenziell niedriger sind als während der Hauptsaison. 

 

SPRACHE

Neben Fidschianisch gehören Fidschi-Hindi und Englisch zu den Amtssprachen. 

 

 

Währung

Die Währung auf den Fidschi-Inseln ist der Fidschi-Dollar.

 

 

Visum

Neben einem gültigen Rückflug- bzw. Weiterflugticket, benötigen Deutsche, Schweizer und Österreichische Staatsbürger für die Einreise nach Fidschi einen Reisepass, der auch noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus mindestens 6 Monate gültig sein muss. Bei Ankunft auf den Fidschi-Inseln müssen Touristen außerdem über ausreichend finanzielle Mittel verfügen in Form von Hotelvouchern oder einer Kreditkarte. Für einen Aufenthalt von bis zu 4 Monaten benötigen Staatsbürger der EU und der Schweiz kein Visum.

 

 

Transport

Fidschi besitzt zwei internationale Flughäfen Nadi und Nausori. Beide befinden sich auf der Hauptinsel Viti Levu. Die Fluggesellschaft Fiji Airways fliegt sowohl die eigenen Inseln als auch benachbarte Inselstaaten an. Sun Air ist ebenfalls eine Inlandsfluggesellschaft. 

 

 

Bus

Auf den beiden Hauptinseln fahren sowohl Linienbusse als auch Vans, während auf den kleineren, untouristischen Inseln auch vermehrt Pickups genutzt werden. Für alle öffentlichen Transportmittel gilt bezüglich der Abfahrtszeit Fiji Time. Niemand weiß so recht, wann genau die Busse fahren. Die Verspätung kann somit zwischen 5 Minuten und einem Tag betragen. Während die Linienbusse in der Regel schon relativ pünktlich kommen, gilt dies insbesondere für die Vans und Pickups. Es kann durchaus vorkommen, dass der gesamte Bus für einen Touristen oder Einheimischen einen Umweg fährt, um diesen noch eben zum Flughafen oder nach Hause zu fahren. Die anderen Mitfahrenden stört der Umweg in der Regel nicht. Die Fidschianer sind sehr offen und herzlich und Busse eigenen sich hervorragend, um mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. In allen öffentlichen Verkehrsmitteln werden neben Reisenden meist auch kuriose Dinge wie Hühner, Körbe mit Lebensmitteln oder Reifenteile transportiert. Man kann sagen, dass in den Bussen das Leben transportiert wird. 

Bei der Reise mit Minivans sollte erwähnt werden, dass die Fahrer in einer atemberaubender Geschwindigkeit und mit dem Bass von Bob Marley auf dem Ohr kleine gewundene Landstraßen entlang heizen, als hinge ihr Leben davon ab. Dabei ist das Innere der Vans meist mit Sarongs und ähnlichem dekoriert.

 

 

Mietauto

Das Busfahren auf den Fidschi-Inseln ist definitiv ein Erlebnis, dass man nicht missen sollte! Nichtsdestotrotz gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten Autos zu mieten um auf eigene Faust die Inseln zu erkunden. Die Mietwagen auf Fidschi sind aufgrund der hohen Autoimportsteuer relativ teuer. Es herrscht Linksverkehr! 

 

 

Taxi

Taxis stellen für kurze Strecken eine Alternative zu Bussen oder Mietautos dar. Taxifahrer schalten nicht immer ein Taximeter ein, weshalb vor der Fahrt über den Preis verhandelt werden sollte, um später nicht ins Bedrängnis zu kommen. Was man außerdem im Hinterkopf behalten sollte, ist, dass Touristen meistens eine höhere Gebühr bezahlen als Locals. Dies ist auch bis zu einem bestimmten Rahmen ok, insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage des Landes.

 

Fähre

Ein für Reisende interessanter Fährhafen liegt am westlichen Punkt von Viti Levu in Nadi. Von hier aus legen kleine Fähren zu den traumhaften Atollen, den sogenannten Yasawa Inseln im Westen der Fidschi-Inseln ab. 

Ein anderer Fährhafen liegt in der Hauptstadt Suva. Reisende, die ein wenig abenteuerlustiger sind können von hier aus zu den östlichen, weniger touristischen Inseln fahren. Zum einen fahren von hier aus Fähren zu Vanua Levu, der zweit größten Insel ab. Zum anderen insbesondere auch zu den Inseln, die keinen eigenen Flughafen haben und häufig auch keine Hotels (man benötigt eine Einladung von einem Einheimischen). 

 

 

Sicherheit

Die Fidschianer sind sehr um die Sicherheit der Touristen bemüht und sind bekannt für ihre Gastfreundlichkeit und ihr sonniges Gemüt. Es ist keine Seltenheit als Tourist zu einer Insel oder zu einer Familie zum Essen eingeladen zu werden. Nichtsdestotrotz sollte grade an unübersichtlichen Orten mit größeren Menschenmassen, wie beispielsweise in der Hauptstadt Suva oder auf Busbahnhöfen besonders auf Wertsachen geachtet werden.

 

 

Alleine reisen als Frau

Die Fidschianer sind sehr gastfreundlich und sehr um die Sicherheit der Touristen bemüht. Ihr Ziel ist es, dass man sich wohl fühlt. Der Großteil der Bevölkerung ist christlich. Innerhalb von Ortschaften ist es wichtig als Frau Schultern und Knie zu bedecken. Es ist ratsam sich einen Zulu (Sarong) zu kaufen, den auch die Einheimischen tragen. Es wird als unhöflich angesehen, außerhalb von Hotelanlagen in kleinen Ortschaften in Tops oder Shorts oder kurzem Rock herumzulaufen. 

Auf den weniger touristischen Inseln kommt es häufig vor, dass man als allein reisende Frau nach dem Ehemann, Bruder, Familie oder ähnliches gefragt wird. Die Fragen werden nicht aus böswilliger Absicht gestellt, sondern aus Sorge. Es ist schon mal ganz gut, vorab eine Antwort auf diese Fragen parat zu haben.

 

 

Essen

Fidschi hat kulinarisch einen starken Einfluss aus Indien. Traditionell wird das typische Gericht auf den Fidschi-Inseln im Erdofen zubereitet und besteht meist aus Gemüse und Fisch. Da nicht alle Dörfer auf den Inseln Zugang zu Süßwasser haben, wird auf diesen Kokoswasser getrunken. Kava ist ein sehr bekanntes Getränk auf den Inseln und wird aus einer Wurzel hergestellt, die zu Pulver zerrieben wird und mit Wasser gemischt wird. Das Getränk hat einen bitteren, erdigen Geschmack und eine leicht betäubende Wirkung. Auf sogenannten Kava Zeremonien wird der Becher an alle Anwesenden rum gereicht. Kava wird jedoch auch häufig während des Tages getrunken. 

 

 

Mitbringsel

Grade wenn man etwas länger auf den Fidschi-Inseln bleiben möchte, lohnt es sich im Voraus an die Reise Gedanken über kleine Mitbringsel aus dem Heimatland zu machen. Da die Fidschianer sehr gastfreundliche Menschen sind, kann es vorkommen, zu einem Abendessen eingeladen zu werden oder ein paar Tage zu Verwandtem auf die östlichen Inseln eingeladen zu werden, wo es keine Hotels gibt. Je kleiner und persönlicher die Unterkünfte, desto schneller kommt man in engeren Austausch mit den Mitarbeitern, welche sich über Kleidung für ihre Kinder freuen. 

 

 

 

Sehenswürdigkeiten Fidschi-Inseln 

Viti Levu, die größte Insel der Fidschi-Inseln zieht durch ihre zentrale Lage mit der Möglichkeit die Yasawa Inseln zu erkunden und der Hauptstadt Suva, die meisten Touristen an. 95 % der lokalen Bevölkerung lebt auf Viti Levu. Die Hauptinsel bietet durch ihre zentrale Lage und den zwei internationalen Flughäfen einen hervorragenden Ausgangspunkt, um die Fidschi-Inseln zu erkunden. Viti Levu ist ein Eldorado für Wassersport-Enthusiasten, insbesondere Tauchern. Von Höhlentauchen über Shark diving, bei welchem man mit Glück Bullenhaien, Tigerhaien, Hammerhaien und Riffhaien begegnen kann, bis hin zu einzigartigen Korallenformationen und Micro Tauchgängen, lässt Viti Levu Tauchbegeisterten das Herz höher schlagen. Beqa Lagoon ist wohl einer der bekanntesten Tauchplätze der Welt und zieht Kamerateams und Tauchenthusiasten aus aller Welt an, um in dem vorgelagerten Nationalpark mit Bullenhaien frei zu tauchen. Den ersten Monat meines Aufenthalts auf den Fidschi-Inseln verbrachte ich als Freiwillige in dem Shark Conservation Project in der Bequa Lagoon. Hier assestierte ich geminsam mit anderen Freiwilligen Meeresbiologen, welche das Verhalten von Bullenhaien in der Bequa Lagoon erforschten. Ziel des Projektes ist, ein Naturschutzreservat von Viti Levu aufzubauen und die lokale Bevölkerung mit einzubeziehen. Falls du dich für das Projekt interessierst, wird in diesem Artikel genauer auf dieses eingegangen Shark Conservation Project auf den Fidschi Inseln

Auch abseits des populären Shark-Divings findet man hier wunderschöne, bunte und artenreiche Riffe. Die vielseitige Insel lässt jedoch auch Naturliebhaber durch Vogelbeobachtungen in den Highlands oder Kulturinteressierten in der Hauptstadt Suva auf ihre Kosten kommen. Dörfer bieten Touristen die Möglichkeit, an traditionellen Tänzen und Veranstaltungen teilzuhaben.

 

5B1EE6AB 9CF1 40D7 ACA3 09FB32B6DC02 Der Reiseblog für allein reisende Frauen

 

Die Postkarten anmutenden Yasawa Inseln, die wie Perlen an der Westküste von Viti Levu aneinander gereiht sind, spiegeln wohl das wieder, was sich die meisten Europäer unter dem Südsee-Paradis vorstellen. Die Yasawa Inseln bestehen aus insgesamt 20 Inseln vulkanischen Ursprungs, von denen 7 bewohnt sind und einigen kleineren Atollen. Die Inselgruppe eignet sich hervorragend für Rucksacktouristen oder Reisende, die mit der Fähre „Yasawa Flyer“ von einer Insel zur nächsten fahren möchten. Die Unterkünfte sind meist einfache Bungalows, Homestays oder grade auf den letzten beiden Inseln, Luxusresorts. 

 

FDF6C7CD F756 4746 86E5 AD642CEA174F 1 201 a Der Reiseblog für allein reisende Frauen

 

Im Süden der Yasawa Inseln befinden sich die Inseln Waya, Kuala und Wayasewa. Da man diese innerhalb von zwei Stunden mit der Fähre erreicht, gehören sie zu den beliebtesten Inseln und sind landschaftlich sehr reizvoll.

Naviti, die größte Insel, liegt zwischen mehreren kleinen unbewohnten Inseln in der Mitte der Yasawas. Sie ist für Taucher und Naturliebhaber sehr interessant, da hier eine Forschungsstation von Meeresbiologen liegt, die insbesondere Mantarochen erforschen. Selbst beim Schnorcheln ist je nach Saison die Wahrscheinlichkeit sehr hoch Mantas zu beobachten. 

 

42C3D3C0 4456 458E 9899 157F55BB6B83 1 201 a Der Reiseblog für allein reisende Frauen

 

Ganz im Norden der Yasawa Inseln befinden sich Nacula und Yasawa Island, welche wegen ihrer Luxusresorts bekannt sind. 

Vanua Levu, die zweit größte Insel Fidschis zieht insbesondere Tauchtouristen an. Zu bestimmten Jahreszeiten kann man hier mit Schwärmen von Hammerhaien tauchen. Während der Tauchgänge sieht man außerdem Riffhaie und wenn man Glück hat sogar Seidenhaie. Abgesehen vom Unterwasser-Paradies, besticht die Insel durch ihre Berge und den Regenwald im Zentrum der Insel und ist bis auf einige Dörfer und Kleinstädte mit indischem Flair weitgehend unerschlossen. 

 

55AF06EC AEBA 4B5B 81B9 2B5BA4EB1E4B Der Reiseblog für allein reisende Frauen

 

Taveuni, östlich von Vanua Levu ist die dritt größte Insel der Fidschis. Sie besticht mit ihren postkartenähnlichen Sandstränden und dem Regenwald mit Wasserfällen im Zentrum der Insel. Taveuni ist insbesondere für Naturliebhaber und Taucher interessant. 

Ovalau, 20 kilometer östlich von Viti Levu ist die Hauptinsel des Lomaiviti-Archipels, bestehend aus sieben Hauptinseln und mehreren kleinen unbewohnten Inseln. Das Archipel ist für Touristen kaum erschlossen und zieht insbesondere Taucher an. Die größte Touristenattraktion Ovalaus ist Levuka, ein kleines Kolonialstädtchen und ehemalige Hauptstadt der Fidschi-Inseln. Ovalau beeindruckt durch einen Ring aus hohen Bergen, in dessen Mitte sich das Lovoni Tal befindet. Dieses war ursprünglich ein Krater und beinhaltet nun drei kleine Seen und das Dorf Lovoni.